Slghoffmann 034

Frank Stella, Of Whales in Paint; in Teeth; in Wood; in Sheet Iron; in Stone; in Mountains; in Stars (Moby Dick Series chap. 57), 1990; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

Slghoffmann1013 008

James Lee Byars, The Woman The Snake and The Silk Circle, 1984; Installation 2013/14; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

Slghoffmann102015 004

Andy Warhol, Sunsets, 1972; Installation 2015/16; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

12 E Slghoffmann 024

Pipilotti Rist, Frommer Audiovision Raum, 1996; video: Mutaflor, 1996; Installation 2008/2009; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

Da Erika und Rolf Hoffmann persönlichem Geschmack und Interesse folgten, umfasst die Sammlung Werke von Künstlern unterschiedlicher Herkunft und Generationen.

In den 1960er Jahren setzten sie sich aufgrund der Nähe ihres Wohnortes Mönchengladbach zu Düsseldorf und der dortigen Kunstszene vor allem mit den Ideen der Künstler der Gruppe ZERO - Günther Uecker, Heinz Mack, Otto Piene - auseinander. Im Museum Mönchengladbach freundeten sie sich mit Marcel Broodthaers, James Lee Byars und Braco Dimitrijevic an, in der Bochumer Galerie m mit François Morellet, Richard Serra und Arnulf Rainer.

Reisen und Auslandsaufenthalte vertieften das Verständnis der Hoffmanns für die Werke amerikanischer, japanischer und chinesischer Künstler wie Bill Beckley, Frank Stella, Bruce Nauman, Mike Kelley, Fred Sandback, Roni Horn, Felix Gonzalez-Torres, Nobuyoshi Araki, Hiroshi Sugimoto oder Fang Lijun. Auch mit dem weiblichen Blick wurden sie vertraut dank der Arbeiten von Nancy Spero, Ana Mendieta, Carolee Schneemann und Yayoi Kusama. In Köln lernten sie Astrid Klein, Chris Newman, Albert Oehlen, Georg Herold und Isa Genzken schätzen, anschließend auch Thomas Ruff und Wolfgang Tillmans.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs entdeckten sie die Arbeiten jüngerer polnischer und russischer Zeitgenossen wie Katarzyna Kozyra, Zuzanna Janin und Olga Chernysheva. Seit 1997, dem Umzug nach Berlin, finden Video- und Rauminstallationen Platz wie die von Pipilotti Rist, Julian Rosefeldt & Piero Steinle, Yael Bartana oder Monica Bonvicini, Ernesto Neto und Katharina Grosse.