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Hochzeitskimonos uchikake, 2. Hälfte 20. Jhdt.; Fotografien von Nobuyoshi Araki zwischen 1993 und 1995; Installation 2011/12; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

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Charlotte Moorman, Bomb Cellos, 1965/1990; Barbara Kruger, Einfühlungsvermögen kann die Welt verändern, 1990/91; Installation 2007/08; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

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Tom Wesselman, Nude Banner, 1969; Great American Nude #74, 1965; Installation 2007/08; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

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Andy Warhol, Electric Chair, 1971; Installation 2008/2009; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

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Lucio Fontana, 5 Gemälde Concetto Spaziale, zwischen 1952 und 1962; Katharina Grosse, Sie trocknen ihre Knie mit einem Kissen, 2012; Installation 2014/15; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

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Joelle Tuerlinckx, Werke zwischen 1996 und 2011; copyright Sammlung Hoffmann, Berlin

Jedes Jahr im Juli wird der sichtbare Teil der Sammlung einer anderen Leitidee folgend neu arrangiert. Einige Kunstwerke wechseln nur den Raum, die meisten aber kehren ins Depot zurück und machen solchen aus dem Bestand oder neu erworbenen Platz. Im veränderten Kontext werden neue Sehweisen vorgeschlagen und zwischen Kunstwerken verschiedener Generationen und Medien immer neue Dialoge inszeniert.

Die aktuelle Einrichtung

In der aktuellen Einrichtung - "Revolution" - sind unter anderen Arbeiten folgender Künstler*innen zu sehen: Theo Altenberg, Joseph Beuys, Lonnie van Brummelen & Siebren de Haan, Günter Brus, Lucio Fontana, Felix Gonzalez-Torres & Christopher Wool, Katharina Grosse, Georg Herold, Roni Horn, Katarzyna Kobro, Jaroslaw Kozlowski, Cork Marcheschi, François Morellet, Bruce Nauman, Hermann Nitsch, Eduardo Paolozzi, Fred Sandback, Carolee Schneemann, Rudolf Schwarzkogler, Nancy Spero, Frank Stella, Wolfgang Tillmans, Joelle Tuerlinckx.

Die Räume

Die Sammlung Hoffmann befindet sich auf 1.500 qm im 3. und 4. OG eines Backsteingebäudes aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, das für eine Nähmaschinen-, dann auch Fahrradkettenfabrik von H. Mehlich erbaut wurde. Das Fuhrunternehmen Martin und einige andere Gewerbe zogen später zu. Nach Ende des 2. Weltkriegs wurde die Fabrikanlage bis 1993 für die Herstellung und Wartung technisch-medizinischer Geräte genutzt. 
1994 erwarben Erika und Rolf Hoffmann mit ihren Kindern dieses Anwesen und schufen zwischen Sophien- und Gipsstraße einen tagsüber öffentlichen, aber ruhigen Mikrokosmos mit Wohnungen, Büros und Barcomis Deli mitten in Mitte.