Stipendien
Time With Sophie Gips
2026 vergeben wir erstmals das Arbeitsstipendium TIME WITH SOPHIE GIPS. Es bietet Künstler*innen die Möglichkeit, neue Arbeiten im Dialog mit dem Thema oder einzelnen Werken der jeweiligen Sammlungspräsentation zu entwickeln. Das Stipendium versteht sich als Einladung zu einer offenen künstlerischen Produktion und öffnet sich dem zeitgenössischen Blick. Die im Rahmen des Stipendiums entstehenden Arbeiten werden ab Februar 2027 in der laufenden 30. Sammlungspräsentation gezeigt.
Stipendiatinnen 2026/2027
Elisa Jule Braun
Depressive Roboter, närrische KIs, Mum-Avatare – das sind die Protagonist:innen von Elisa Jule Brauns Videos und Installationen. Ihre Schauplätze: urbane und ländliche Lebenswelten, mehr oder weniger strukturiert von digitalen Technologien. Und wie das so ist in Netzwerken, wird immer irgendetwas übertragen: Daten, Rituale, Sprache, Gemüt, Bewegungen oder Macht, immer inklusive ihrer Interferenzen. Mit Mitteln der visuellen Anthropologie seziert Braun Konflikte, die in der Spannung zwischen globalisiertem Kapital und lokaler Realität liegen.
elisajulebraun.de
Alice Z Jones
Alice Z Jones ist eine britisch-jamaikanische Künstlerin aus London. Ihre Arbeit schöpft gleichermaßen aus der europäischen Tradition wie aus den Traditionen der Schwarzen und karibischen Diaspora. Dabei setzt sie sich mit verlorenen und auferlegten Geschichten, Identitäten sowie (Fehl-)Repräsentationen auseinander. Sie arbeitet mit Textilien, Skulptur und Klang und widmet sich der Erforschung, Entwicklung und Neuerfindung von Ausdrucksformen der Trauer, des Widerstands und der Transformation.
alicezjones.com
Miriam Umiń
Miriam Umiń lebt und arbeitet in Berlin (DE) und New Brunswick (CA). In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die logistischen und systemischen Bedingungen, die die Produktion, Markenbildung und Zirkulation von Objekten prägen. Sie versteht Objekte als Teil umfassender Netzwerke, die durch Arbeit, Bürokratie und wirtschaftlichen Austausch strukturiert werden. Im Zentrum ihres Interesses steht die Frage, wie Materialien ästhetische, politische und ökonomische Bedeutung erlangen. Durch die Neuinterpretation von Zirkulationsformen setzt sich ihre Arbeit mit den häufig unsichtbaren Bedingungen auseinander, die der kulturellen und künstlerischen Produktion zugrunde liegen.
miriamumin.com